29. Oktober 2013

Eine spannende Fernsehshow

Die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie

Weihnachten ist ein Fest wo Geschenke verteilt und empfangen werden. Dies müssen sich auch die Macher der spanischen Weihnachtslotterie gedacht haben. Tatsächlich geht die Lotterie auf König Carl III. zurück. Er hat mit dieser Maßnahme, welche von einem Minister vorgeschlagen wurde, die Staatskasse aufgebessert und gleichzeitig vielen Einwohnern Spaniens eine weitere Weihnachtsfreude gemacht. Die spanischen Lotterien gehen zurück auf das Jahr 1763, die spanische Weihnachtslotterie wird bereits seit 1812 in ihrer jetzigen Art vollzogen. 

Die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie

Wie sieht der Ablauf der spanischen Weihnachtslotterie aus?

Anfangs in Cadiz, inzwischen in Madrid, wird jährlich die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie durchgeführt. Auch der Zeitpunkt der Ziehung hat sich zwischendrin noch verändert. Seit vielen Jahren ist die Ziehung aber auf dem 22. Dezember jeden Jahres festgelegt worden. In Spanien würden viele Einwohner sogar behaupten, dass die Weihnachtsfeierlichkeiten mit der Ziehung in der Sorteo de Navidad eingeläutet werden.

Entsprechend wird die spanische Weihnachtslotterie auch zelebriert. Es hat sich zur Tradition entwickelt, dass Kinder aus dem ehemaligen Waisenhaus und der jetzigen Schule Colegio San Ildefonso die Ziehung der Zahlen vornehmen. Früher waren es nur zwei Kinder, heute sind es 36, die nach dem Klang ihrer Stimme ausgesucht werden. Dies ist auf den Hintergrund zurückzuführen, dass die Ziehung der Zahlen und deren Präsentation singend vorgetragen wird. Besonders begehrt ist der Hauptpreis El Gordo, hier in Deutschland als „der Dicke“ übersetzt. Die Spieler, welche die größten Beträge abräumen, bedanken sich dafür mit einer Spende bei dem genannten Waisenhaus.

Die Prozedur der Ziehung erstreckt sich über bis zu 3,5 Stunden. Diese Zeit wird auch benötigt, um die Gewinnnummern für die zahlreichen Preise zu ermitteln. Darunter befinden sich alleine 1.774 Gewinne, welche mit einem Wert von 1.000 Euro beziffert werden. Preise werden immer auf ein ganzes Los berechnet. Dies ist insofern wichtig, weil in Spanien auch Zehntellose erworben werden können.

Lose werden in 195er Serien gedruckt. Das heißt, dass es in jeder Kategorie ebenso viele Gewinner gibt. Insgesamt stehen 2.320.500.000 Euro als Gewinn bereit, welche nach den 3,5 Stunden als Gewinne vergeben werden. Die Ziehung findet öffentlich statt und wird seit 1967 sogar im Fernsehen live übertragen. Die Zuschauer hängen entsprechend an diesem Tag gebannt vor dem TV und fiebern ihrem Gewinn entgegen.

Die Ziehung selber wird aus zwei goldenen Trommeln vorgenommen. Entsprechend werden die Zahlen gleichzeitig von zwei Schülern präsentiert. Die Ziffern sind auf kleine Holzkugeln gedruckt. Damit sich das Gewicht nicht unterscheidet, wird keine Farbe verwendet. Die Ziffern werden mit Laser in die Kugeln eingefügt.

Aber warum sind es zwei Trommeln für eine Ziffer? Tatsächlich wird die Gewinnzahl nur in einer Lostrommel gezogen. Die andere Trommel ermittelt die Prämie, welche die Zahl präsentiert. Ob es nun El Gordo oder eben nur der zweiter oder dritte Preis ist.

Mirco

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