22. September 2014

Die spanische Weihnochtslotterie

El Gordo: Durt geht’s gaunz aunders zua

Die spanische Lotterie hat schon beträchtliche Jahre auf dem Buckel: Bereits über 250. Aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts entstand die Weihnachtslotterie, die anderen Regeln folgt, als wir sie von einem Lottospiel erwarten würden. 

El Gordo: Durt geht’s gaunz aunders zua

Die Geschichte der spanischen Weihnachtslotterie

Spanien hat nicht nur eine lange Lotteriegeschichte, sondern auch ein weiteres nationales Glücksspiel, das jedes Jahr vor Weihnachten am 22. Dezember stattfindet. Das „Sorteo Extraordinario de Navidad“, wie das Weihnachtslotto heute genannt wird, wurde erstmals von der großen spanischen Lotterie „Loteria Real“ durchgeführt. Um Verwirrung zu vermeiden, wurde die „Loteria Moderna“ gegründet, welche das Weihnachtslotto separat vom herkömmlichen Lotto austrägt. Im Dezember 1811 wurde im Parlament in Spanien beschlossen, dass es dieses weitere Lottospiel geben soll. Am 4. März 1812 fand die erste Ziehung statt und seitdem wird dieser Event jedes Jahr in Spanien groß gefeiert. Der Ort der Ziehung zog immer wieder um, bis sie sich auf Madrid einigten. Sie wurde auch noch auf den 22. Dezember vorverlegt, um es im großen Stil mit Weihnachten mitfeiern zu können. Seit 1812 hat sich aber nun nichts mehr verändert. Man meint in Spanien sogar, es sei das Weihnachten der Erwachsenen, die an diesem Tag vor dem Fernseher auf ihre Geschenke warten. Viele sehen es bereits als fixes Ritual, das zu Weihnachten gehört, das es „einläutet.“

Die Gewinne

Es gibt Lose in den verschiedensten Preiskategorien und in jeder dieser dieselben Zahlen. Als Spieler kann man sich die Zahlenkombinationen aussuchen, wenn man schnell genug ist und diese noch ergattern kann. Denn die beliebtesten Zahlen, die auf eine Fußballweltmeisterschaft, den Papst oder die Sträflingsnummer von Nelson Mandela zurückgehen, sind schnell ausverkauft. Es ist nicht selten, dass Menschen quer durch das Land fahren, um eine bestimmte Nummer in einer bestimmten Trafik zu kaufen, weil es sie nur dort gibt. Und auch dann muss man früh dran sein, denn es bilden sich am 1. Verkaufstag endlose Schlangen vor den Trafiken, um seine Glücksnummern zu ergattern. Üblicherweise gewinnt nicht nur einer den ganzen Jackpot, den „El Gordo“, sondern es gibt viele Gewinne, unter anderem über 1500 um 1000 Euro. Bei den Preisen wird die Preiskategorie des Loses allerdings beachtet.

Die Ziehung

Tradition hat es ebenfalls, dass die Zahlen in Form von Holzkugeln seit jeher von Kindern eines bestimmten Waisenhauses gezogen werden. In die Holzkugeln wurden die Zahlen gelasert, um Gewichtsunterschiede zu vermeiden. Der Gewinner des „El Gordo“ spendet dem Waisenhaus, das inzwischen eine Schule hat, als Dank einen Teil seines Gewinnes der Einrichtung.

Die ganze Ziehung dauert schon mal gute 3,5 Stunden und 38 Kinder sind daran beteiligt. Die Menschen sitzen in dieser Zeit ganz gebannt vor dem Fernseher und hoffen auf Gewinne.

Auch du kannst mit uns spanisches Weihnachten feiern und bei Lottoland beim großen Weihnachtslotto „Sorteo Extraordinario de Navidad“ den „El Gordo“ abräumen.

Viel Glück wünscht dir das Lottoland-Team!

Jannis

Bei keinem anderen Glücksspiel kann man mit so wenig Einsatz soviel gewinnen. Mich interessiert wie in anderen Ländern Lotto gespielt wird, und wie die Gewinner mit ihrem Glück umgehen. Neben Statistiken und Wahrscheinlichkeiten faszinieren mich besonders die Stories hinter den Lottogewinnern.

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Über 4 Millionen Spieler haben
im Lottoland bisher mehr als
300 Millionen Euro gewonnen.

Herr
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